Die besten Universitäten in Deutschland

Denkst du darüber nach, in Deutschland zu studieren? Unter den besten Universitäten in Deutschland laut dem Times Higher Education’s World University Rankings 2021 befinden sich neben jüngeren technischen Universitäten auch prestigeträchtige alte Institutionen.

Die Top-Universitäten in Deutschland sind über das ganze Land verstreut, mit Studienmöglichkeiten in München, Berlin und 40 weiteren Städten.

Insgesamt zählen 48 Universitäten in Deutschland zu den besten der Welt.

Die LMU München ist die Top-Universität in Deutschland, gefolgt von der Technischen Universität München. Die Top-Universität in Berlin ist die Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Mehr als 500 Abschlüsse (Bachelor- und Masterstudiengänge) werden an deutschen Top-Universitäten auf Englisch unterrichtet. Egal, für welches Fach du dich interessierst, du kannst diesen Abschluss in Deutschland auf Englisch studieren.
Vergleiche deutsche Universitäten mit anderen Regionen


Top 5 Universitäten in Deutschland

  1. LMU München

Die Ludwig-Maximilians-Universität München – so der vollständige Name – hat die zweitgrößte Studentenpopulation aller deutschen Universitäten und zieht eine große Anzahl internationaler Studenten an, etwa 13 Prozent der gesamten Studentenschaft.

Die LMU München wurde im Jahr 1472 gegründet und ist damit eine der ältesten Universitäten des Landes. Sie ist mit 42 Nobelpreisträgern verbunden, darunter renommierte Wissenschaftler wie Otto Hahn, Max Planck und Werner Heisenberg.

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts hat die Universität einen starken Fokus auf die Naturwissenschaften, und seit Mitte des 19. Jahrhunderts bringt sie weltweit führende Forschung, Entdeckungen und Innovationen hervor.

Die 2005 gestartete Exzellenzinitiative der deutschen Universitäten hat die LMU München, wie auch andere führende Universitäten des Landes, mit Fördermitteln ausgestattet.

  1. Technische Universität München

Die Technische Universität München wurde im 19. Jahrhundert gegründet und ist die einzige staatliche Universität, die sich der Wissenschaft und Technik widmet.

Ursprünglich konzentrierte sich die Universität auf die Ingenieurwissenschaften, hat sich aber im Laufe der Jahre auf Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Landwirtschaft, Brauereiwesen, Lebensmitteltechnologie und Medizin erweitert. Viele Spezialisierungen innerhalb der Ingenieurwissenschaften und der Informationstechnologie werden über drei Abteilungen angeboten.

Eine übergreifende Philosophie der „unternehmerischen Universität“ leitet die Entwicklung der Institution, die nun 15 Fachbereiche auf drei Campus in und um München hat.

Seit 1927 wurden 17 Nobelpreise in Physik, Chemie und Medizin an Wissenschaftler vergeben, die der Universität angehören.

Im Jahr 2001 gründete die TUM eine Tochteruniversität in Singapur, die TUM Asia, die eine internationale Ausbildung für Studierende in Asien anbietet.

  1. Universität Heidelberg

Die Universität Heidelberg, gegründet 1386, ist die älteste Universität in Deutschland.

Die Universität bietet Undergraduate- und Postgraduate-Abschlüsse in 160 Studiengängen an. Akademiker in Heidelberg waren für die Gründung von Teildisziplinen wie psychiatrische Genetik, moderne Soziologie und Umweltphysik verantwortlich.

Fast 20 Prozent der Studentenschaft sind international und repräsentieren 130 Länder. Mehr als ein Drittel der Promotionsstudenten sind international.

Die Universität zeichnet sich besonders durch ihre innovative Forschung und intellektuellen Beiträge in einer Reihe von Fächern aus. Rund 27 Nobelpreisträger wurden mit der Universität Heidelberg in Verbindung gebracht, neun von ihnen erhielten den Preis, während sie dort lehrten.

Viele einflussreiche Politiker, Philosophen und Wissenschaftler sind Alumni oder Angehörige der Universität, darunter Max Weber – der Begründer der modernen Soziologie – und die Philosophin Hannah Arendt.

Heidelberg ist bekannt als die Heimat der deutschen Romantik und die Altstadt und das Schloss gehören zu den meistbesuchten Touristenzielen in Deutschland.

  1. Charité – Universitätsmedizin Berlin

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist eine der größten Universitätskliniken in Europa.

Sie kann ihre Wurzeln bis ins Jahr 1710 zurückverfolgen, als das Krankenhaus als Reaktion auf die Pest in Ostpreußen gebaut wurde. Im Jahr 2003 fusionierte sie mit anderen medizinischen Instituten in Deutschland und nahm ihren heutigen Namen an.

Viele berühmte Wissenschaftler und Ärzte haben an der Universität gearbeitet oder studiert, darunter der Neurologe Carl Wernicke, der Psychiater Karl Leonhard und Rahel Hirsch, die erste weibliche Medizinprofessorin in Preußen.

Mehr als die Hälfte der deutschen Nobelpreisträger in Medizin und Physiologie haben an der Universität studiert oder gearbeitet.

  1. Universität Tübingen

Die Universität Tübingen ist bekannt für ihre Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften und Theologie. Die Universität befindet sich in Tübingen, einer der traditionellen deutschen Universitätsstädte in Baden-Württemberg, die für ihre Schifffahrten und die schöne Architektur ihrer Altstadt bekannt ist.

Die Universität hat enge Verbindungen zu mehr als 150 internationalen Institutionen in 62 Nationen. Dazu gehören unter anderem die University of Michigan, die University of North Carolina at Chapel Hill und die University of St Andrews. Dies bietet Studenten die Möglichkeit, ein Jahr im Ausland zu studieren oder ausländischen Studenten die Möglichkeit, nach Tübingen zu kommen und hier wissenschaftlich zu arbeiten.

Die Universität ist mit 11 Nobelpreisträgern verbunden, hauptsächlich in den Bereichen Medizin und Chemie.

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